Die ersten Rennen vor dem Weltcup-Saisonstart in Carezza (13. Dezember) fanden in Copper Mountain (Colorado) statt. Julia und ihre Teamkollegen nutzten den top besetzten NorAm-Cup (2 Riesentorläufe, 2 Slaloms) für eine erste Standortbestimmung. „Es ist cool, wenn man nach der Pause wieder alle trifft. Die besten Snowboarderinnen sind momentan zum Training in Amerika. Da kommt Stimmung auf und man freut sich, dass der Winter endlich beginnt“, sagt Julia. Und genauso wie die Vizeweltmeisterin aus Sulz hat die Konkurrenz den Sommer genutzt und jede Menge Kraft und Ausdauer für die Olympiasaison getankt.

Aus den „Warmup“-Bewerben in Copper Mountain (2 Qualibestzeiten, ein dritter Rang im Slalom) nimmt Julia für die weiteren Trainingstage in Colorado wichtige Erkenntnisse mit. „Der Grundspeed passt. Wenn der Kurs top präpariert ist, bin ich bei den Schnellsten dabei. Das pusht“, erzählt sie. Österreichs beste Snowboarderin weiß aber auch, dass ihr bei schlechten Pistenverhältnissen noch die letzte Konsequenz und Überwindung zwischen den Toren fehlt. Kein Grund zur Sorge. „Das Selbstbewusstsein wächst von Training zu Training viagra generic canada. Die Bewerbe haben ihren Zweck erfüllt. Ich weiß, welche Hausaufgaben ich bis zum Weltcupstart in Italien zu erledigen habe“, sagt Julia.

Das ÖSV-Team wird noch bis Mitte nächster Woche in Colorado trainieren.