Aloha Leute! Ich melde mich aus Maui, der kleinen hawaiianischen Insel, die ich nun schon seit einigen Jahren mein Sommerdomizil nennen darf. Hier finde ich die optimalen Bedingungen, um Körper und Geist nach einer langen Saison wieder in Balance und auf den Next Level zu bringen. Was war reflektieren, Gedanken neu sortieren, nächstes Ziel fokussieren. Maui heißt für mich: Einfach mal den Rhythmus ändern und die Perspektive wechseln – ich nenne das „Offbeat on Track“, ein absichtliches Verlassen des Normalwegs, um einen Schritt nach vorne auf der „Road to Pyeongchang“ zu machen.

Direkt nach der Saison war es für mich wichtig zu reflektieren, um somit mit viel Power in die neue Saison zu starten. Die begann für mich im April. Der erste I WILL Power Test war das High-Intensive-Intervall-Block Training im Mai. Drei Wochen am Limit sozusagen. Danach ging es für mich nach Maui. 

Was war das nun für ein Jahr? Zugegeben: Am Papier war es nicht meine beste Saison 😉 Drei Fingerbrüche, zwei Operationen, diverse verpatzte Finaleinzüge und als Kirsche gab‘s dann noch die Hundertstelsekunde bei der Weltmeisterschaft in Sierra Nevada drauf. Dennoch stand ich zumindest zweimal am Weltcuppodium und in der Olympischen Disziplin PGS war ich bei jedem Rennen Top 11. Rückblickend war das vergangene Jahr sehr wertvoll – für meine persönliche Entwicklung, mein Mindset. Mein großes Ziel war, ist und bleibt auch für die nächsten Spiele: Olympisches Gold. Der Weg ist das Ziel? Mag sein. Jedenfalls formt das Ziel den Weg. Olympia ist mein Navigationspunkt – und jeder Tag bis zum großen Tag ist ein Schritt auf diesem Weg. Diesen Fokus brauche ich, um immer wieder im Training an die eigenen Grenzen zu gehen. Und die Basis für all das schaffe ich hier auf Maui.

Wer mich kennt, weiß, dass Vielfalt und der Spaßfaktor die zwei Komponenten sind, die ich am Sport und am Vorbereitungstraining so liebe. Ich versuche immer beides in mein Training zu integrieren. Ist sicher eine Typsache: Für mich ist es extrem wichtig, meine Kreativität auch in die Gestaltung meiner Trainingsplanung einfließen zu lassen. Meinen Tag beginne ich hier am liebsten mit einem Sunrise Surf oder Swim. Das heißt spätestens um 6:15 im Wasser. Danach wird gefrühstückt, bevor es weiter zur Yoga Session geht. Ab 11 Uhr trifft der Wind die Insel. Zeit für den Kitebeach! Surfen, Kiten, Stand-Up-Paddeling – dort powere ich mich so richtig aus. Danach noch kurz laufen oder ein Workout im Gym. Und am Abend heißt es dann relaxen und genießen: in meiner Hängematte mit einem Buch, bei einem gemütlichen Essen mit Freunden am Strand.

Genug der Urlaubsidylle. Peter Eichberger muss ich euch noch vorstellen. Peter begleitet mich nun schon seit einigen Jahren. Ich nenne ihn gerne auch den Drill Sergeant. Wobei er viel mehr Ruhe in mein Training bringt. Er stellt meine Workoutpläne zusammen und ist auch für mein Programm hier auf der Insel
verantwortlich: Direkt vor meiner Haustür geht es direkt 3000 Höhenmeter nach oben – Haleakala: Immer eine Challenge wert!  – die optimalen Bedingungen für Bergintervalle. Zum Ausgleich kombiniere ich das Programm mit einem 300 Stunden Yoga-Kurs, um euch auf meinem Youtube-Channel in der kommenden Saison die neusten Flows und Trainings-Insights zum Mitmachen präsentieren zu können. Darauf freue ich mich besonders.

Wer schon jetzt einen Trainingsvorsprung haben möchte, schaut am besten auf fitness.at vorbei. Mit meinen Partnern von Technogym habe ich dort die Serie „Fit in den Sommer mit Julia Dujmovits“ entwickelt, DIE Übungen für eine gute Grundstabilität und die perfekte Sommerfigur. Bereit für die Challenge? #championstrainwithtechnogym

Habt einen feinen Start in den Sommer und lasst es Euch gut gehen!

Keep it simple. Keep it honest. Keep it real.

xo Julia