Liebe alle: Sorry, wenn ich euch vielleicht mit meinem Heavy Metal-Finger nach Cortina leicht geschockt habe 😉 Ja, es gibt schönere Schmuckstücke! Gemütlicher, als es aussieht, trägt sich der „externe Fixateur“ tatsächlich nicht – zum Glück bin ich ihn rechtzeitig vor dem nächsten Rennen in Rogla / Slowenien (28. 1.) endlich wieder los. Uaahhhh, das wird guttun…

KASSASTURZ & KRASSER STURZ
Wo halten wir? Kassasturz: Drei Rennen (Carezza, Cortina, Bad Gastein) sind durch. Platz 4 zu Saisonstart in Carezza war sehr ok. Quali-Bestzeit in Cortina auch, Finger-Trümmerbruch plus Luxation, die ich mir – keine Ahnung wie genau – dabei zugezogen habe, nicht so. Ich bin das Finale trotzdem gefahren, habe die Schmerzen ausgeblendet, für die nächste Runde haben 7 Hundertstel gefehlt. Platz 9, mehr war nicht drin Auch, wenn es außer mir kaum jemand für möglich gehalten hat: Ich war auch in Bad Gastein am Start. Startversuch mit Fingerbruch: Schutz bot eine spezielle, nur für dieses Rennen rund um den Finger-Fixateur konstruierte Sicherheitsschiene. Hat echt super geklappt! Schade war, dass ich in der Quali gestürzt bin. Was heißt schade: Das war echt bitter. Krasser Sturz! Zu viel Risiko für eine Quali!? Ist kein Argument mehr! Sie ist beim neuen Format extrem wichtig, wer da schnell ist, sucht sich das ganze Rennen den Lauf aus. Rennen gewinnen geht nur mit einer Top-Leistung in der Quali und das ist es, was ich anstrebe.

AUFBRUCH & AUSBLICK
Was jetzt zählt? Vom kleinen Rückschlag mit dem gebrochenen Finger Positives mitzunehmen – auf das jeweils nächste Rennen und nächste Ziel fokussiert bleiben und gleichzeitig das ganz große Ziel (Olympia in Pyeongchang) wie einen inneren Kompass im Herzen tragen. Oft läuft alles nicht so glatt und dennoch ist man auf dem richtigen Weg. Die Herausforderung bleibt, darauf zu vertrauen.

stay tuned!

xo Eure Julia