DER SPIRIT VON OLYMPIA UND MEINE KEYNOTE VOR DER MAITAI-COMMUNITY

Hey, da bin ich schon wieder. Schon ist gut 🙂 Soooo viel passiert seit Alaska, so viele Eindrücke und Erfahrungen, das muss der Mensch ja auch irgendwann verarbeiten: 2016 bleibt das Jahr der Trips an Orte, die einen ganz speziellen Spirit haben…
 
 

 
 
Ich weiß das Geschenk sehr zu schätzen, dass ich jedes Jahr für zwei Monate auf Hawaii SEIN darf. Es ist eine zweite Heimat für mich geworden. Dort für acht Wochen zu leben und zu trainieren (meinen Job tun, obwohl er sich nie wie Arbeit anfühlt, auch wenn er anstrengend ist), das ist wie mentales Festplattenformatieren. Gäbe es Hawaii nicht und könnte ich mir das Paradies für meinen Lifestyle selbst kreieren – es wäre wie Hawaii. Kiten, Surfen, Training, Yoga, das Essen, die unaufgeregte Freundlichkeit der Menschen und der unberührte Zauber der Natur, für mich jedes Jahr wieder eine journey to the spirit.
 
 
Nach Hawaii war ich kurz mal daheim fĂĽr ein zehntägiges Seminar im Zuge meines Studiums fĂĽr Coaching & Training. Und Wäsche waschen 🙂 Apropos Schmutzwäsche waschen: Nach erfolgreicher Ausbildung war ich fĂĽr drei Wochen in Rio bei den Olympischen Spielen. Als einzige Athletin, ĂĽber die man behaupten kann, ich bin als Olympia-Touristin dorthin gereist. Dass aber unser Olympiateam medial als „Olympia-Touristinnen“ abgewertet wurden, weil sie – bis auf das Bronze im Segeln – keine Medaillen gewonnen haben, war nicht das, was man Teamgeist nennt. Denn Dramaschieben und Schuldzuweisen waren noch nie wirkungsvollen Motivationsstrategien im Spitzensport.

 
 
Eine der beeindruckendsten, inspirierendsten Erfahrungen meines Lebens habe ich Mitte September in den USA gemacht. Ich war als Keynotespeakerin bei MaiTai in Hamptons (New York) eingeladen. MaiTai, das ist jene globale Community, die die Kiterin Susi Mai und der Investor Bill Tai begründet haben. Entrepreneurs, die weltweit brillantesten Köpfe der Startup-Szene, Künstler und ausgewählte Athleten gehören ihr an. Dass ich vor all diesen beeindruckenden Menschen, die mit ihren Entwicklungen buchstäblich laufend die Welt verändern, eine Keynote halten durfte – echt eine Riesenehre für mich.
 
 
Worüber spricht man, wenn so erfolgreiche Persönlichkeiten im Publikum sind? Über die sehr hintergründigen Parallelen, die den Erfolg von Unternehmern und Athleten ausmachen. So, wie ich sie sehe. Das richtige Maß an Kontinuität, Flexibilität und Kreativität. Wenn du erfolgreich werden, sein und bleiben willst, musst du geistig ein Startup bleiben. Genauso wichtig ist, dass du eine Linie der Kontinuität hast und ihr folgst (bei mir ist das Yoga). Aber nicht stur und starr, sondern beweglich und anpassungsfähig – wie in einem Lauf: Du hast deine Linie im Kopf, aber du musst auch reagieren und umdisponieren können, wenn du merkst, es geht nicht anders. Das dritte Element ist die Kreativität – dafür ist wichtig, dass du möglichst viele inspirierende Begegnungen mit anderen hast und Erfahrungen teilst. Genau das passiert bei MaiTai und nachdem ich als Athletin ja auch Unternehmerin bin, versuche ich diesen Spirit auch in meinen Partnerschaften zu leben.
 
 
Wer sich näher für MaiTai interessiert – hier die Links.
 
 
http://www.maitaiglobal.org/
 
 
https://www.facebook.com/MaiTaiGlobal/
 
 
Geiler Flow heuer. Viel gereist, viel erlebt, viel gelernt. Alles bereichernd – und trotzdem schon wieder Schnee von gestern. Und was macht der Schnee von morgen? Er wartet auf mich und ich auf ihn. Inzwischen sind wieder Zermatt, Saas Fee, Stelvio sowie das Schnalstal meine Pendlerorte. So happy, wieder am Board zu stehen und zu spĂĽren auf diesem Weg zu sein: Way to Pyeongchang (die Schreibweise muss ich noch immer googeln ;-))) Jetzt ist grad die Phase, wo ich dabei bin, mein Setup fĂĽr alle Eventualitäten zu finden. Auch fĂĽr die Snowboard WM in Sierra Nevada, Spanien im März, dem Saisonhöhepunkt – einem von vielen Meilensteinen bis zu den nächsten Olympischen Spielen.