Oft ist ja der Umweg das Ziel achat viagra pfizer. Und dieser Winter war bis heute – jedenfalls im GS – ein einziger Umweg! Nach all den Experimenten war die letzte mögliche Möglichkeit, im Riesentorlauf doch noch besser um die Kurve zu kommen: Meine Technik komplett über den Haufen hauen…Gedacht, getan, geklappt, gewonnen: Ich habe in Asahikawa die Entlastungsbewegung völlig konträr zu meinem eigentlichen Fahrstil gewählt – und siehe da: Geht doch! Es ist zwar noch etwas ungewohnt für mich und ich muss mich bei jedem Tor dran erinnern, den Schwung nur ja nicht zu früh zuzumachen, automatisiert sich aber immer besser.
Ich bin in Asahikawa sogar immer auf dem langsameren Lauf gefahren, weil ich mich auf dieser Piste mit der veränderten Technik subjektiv besser, von Lauf zu Lauf sicherer, gegen Ester Ledecka und im Finale gegen Julie Zogg dann endlich wieder so gefühlt habe, wie ich mich beim GS-Fahren fühlen will. Alles eine Frage der Entlastung – ich bin wirklich sehr happy, den GS-Murks doch noch in der laufenden Saison entwirrt zu haben.
Ich bleibe in Schwung: morgen Slalom! Da stehe ich nach dem GS-Sieg natürlich auch anders am Start – und da ist in dieser Saison auch noch alles drin. Bevor wir nach Japan geflogen sind, habe ich – genau ein Jahr, nachdem wir in Sotschi Gold und Silber geholt haben – mit Anke Karstens ein zusätzliches Trainingscamp im Lärchenhof in Erpfendorf untergebracht. War sehr fein, auch einer der kleinen aber wichtigen Bausteine, dass es in Japan – spät, aber nicht zu spät – wieder für einen Sieg gereicht hat.
Genießt die ersten Frühlingssonnenstrahlen daheim, Eure Julia