Sieg im PGS, Platz 3 im PSL: 9.127,30 Kilometer Luftlinie haben sich gelohnt, weil ich hier in Japan die Lustlinie fürs Snowboarden wiedergefunden habe. Auf Snowboard-Sprech „wieder so richtig ins Fahren gekommen bin“.

Um es musikalisch auszudrücken: Nach der Nummer „Big in Japan“ kommt jetzt „Stranger in Moscow“. Wobei: Ganz fremd ist mir Moskau und bin ich in Moskau ja nicht mehr. Vier Mal bin ich seit 2010 schon auf der Rampe gestanden; Dritte und Zweite war ich dort bereits – wir ahnen, was ich mir für dieses Mal vornehme 😉
City-Event mit Flutlichtfinale ist natürlich genau mein Ding: Ich freue mich sehr auf das Rennen. Wird spannend, was sich mit einem guten Schlusssprint in dieser Saison noch ausgehen kann. Zwei Slalom-Rennen sind noch am Programm und im Slalom ist auch die Weltcup-Kugel noch drin, vorausgesetzt ich krieg meine Performance so auf den Schnee, wie ich mir das vorstelle. In Asahikawa ist das im PGS zu 100 und im PSL zu 90 Prozent gelungen, ein richtig spannender Hundertstel-Thriller war das: mit dem Podium (abgesehen von der WM im Weltcup mein erstes Top 3-Resultat im Slalom) bin ich jedenfalls sehr glücklich – mit dem Japan-Wochenende sowieso…
Die Schlussphase so einer Saison ist mental noch einmal eine sehr lässige Challenge: ist ein bisschen wie bei Olympia: ziemlicher Rückstand – alles möglich, kein Fehler erlaubt achat de viagra online. Jetzt geht´s mal 7.477,87 Kilometer zum nächsten Aufenthalt Moskau – und auf jeden Fall in die richtige Richtung: nachhause…
Habt´s fein, Eure Julia